Stubai Wild Ride 2026 - die Ergebnisse!

gepostet am 18.04.2026

Beim Stubai Wild Ride - dem wohl härtesten Riesenslalom der Welt - galt es heute wiederum, rund 6 Kilometer Streckenlänge, 900 Höhenmeter und mehr als 150 Richtungstore mit Start in der dünnen Luft am Stubaier Gletscher zu bewältigen.

Vizeweltmeister Roland Leitinger konnte den Stubai Wild Ride 2026 gewinnen. Foto Andreas Schaad für TVB Stubai

ERGEBNISSE - > Hier findet ihr die ERGEBNISSE 2026

FOTOS -> Auch zahlreiche fantastische Fotos sind schon online, hier geht es zum Album, das nach und nach bespielt wird: Picdrop Sebastian Marko Photography mit Fotos von Andreas Schaad und Sebastian Marko.

VIDEO -> Besonders sehenswert auch der extra gut gelungene Aftermovie, besucht dafür den YouTube-Kanal des TVB Stubai.

OFFIZIELLE WEBSITE -> Besucht für weitere Infos zum "World´s toughest Giant Slalom" die offizielle Website stubai-wild-ride.com

Der frühe Vogel....unser Helferteam fuhr noch im Dunkeln auf den Gletscher. Foto Christopher Rossiwall

Die zweite Auflage nach der letztjährigen Premiere war insofern spannend, als dass sich erst zeigen musste, ob das Format dieses Extremrennens wirklich nachhaltig angenommen werden würde. Eines vorweg: ja, wurde es. Und wie! Die Startplätze waren lange vor Nennschluss ausverkauft. Somit ging man sogar dazu über, jene Plätze neu zu vergeben, die bereits im Vorfeld durch schriftliche Absagen zurückgelegt wurden. Daher konnte das Event 340 Nennungen aus 17 Nationen verbuchen, obwohl das Feld eigentlich mit 321 Plätzen limitiert ist.

Wir vom SV Telfes brachten uns abermals aktiv in das Expertenteam des Organisationskomitees mit ein, stellten zahlreiche Helferinnen und Helfer für Vorbereitung und Renntag, liehen unser Equipment wie Torstangen und Bohrmaschinen her und last but not least hatten wir natürlich auch einige motivierte Athletinnen und Athleten am Start. Das heutige, wieder extrem zache aber gleichermaßen lässige Rennen, stieg pünktlich ab 9:00 Uhr und dauerte rund 2,5 Stunden, da es praktisch ohne Unterbrechung mit 30 Sekunden-Intervall durchgezogen werden konnte. Los ging es auf 3 - 2 - 1 - 0, der fliegende Start direkt aus dem Sessellift für die maximal 321 StarterInnen war auf 3210 Metern bei der Stubaier Wildspitze und die Siegerin und der Sieger erhielten jeweils ein stattliches Preisgeld von 3210 Euro!

Franziska Gritsch mit ihrem neuen Atomic-Material schon bestens eingestellt. Foto Sebastian Marko für TVB Stubai

Wir danken sehr herzlich den unzähligen Menschen, die in verschiedensten Bereichen und großteils ehrenamtlich für das Projekt 2. Stubai Wild Ride gearbeitet haben und viel Erfahrung, Einsatz und Leidenschaft einbrachten. Bedanken möchten wir uns auch beim TVB Stubai Tirol mit Projektmanager Christian Rauter sowie bei der Stubaier Gletscherbahn, die den SWR nicht nur initiiert haben, sondern maßgeblich prägen, mit voller Power unterstützen und - im Fall des Tourismusverbandes als Veranstalter - die Verantwortung übernehmen. Apropos Verantwortung - besonders hervorzuheben ist auch Rennleiter Michael Knaus, der mit seinem Team und mit seinen Kontakten nicht zu ersetzen wäre.

Genauso wenig zu ersetzen wäre aber auch unsere überaus fleißige SV Telfes-Crew mit Angelina, Lena, Elias D., Andreas, Josef, Jakob L., Florian, Julian, Jakob T., Elias K., Reimund und Helli sowie Brigitte für die Funkgeräte und Christopher für die noch folgenden Fotos, IHR SEID DIE BESTEN! Danke, dass ihr und weitere rund 150 Volunteers so viel Einsatz gezeigt habt und hoffentlich auch in Zukunft zeigen werdet. Wie schon im Vorjahr übernahm Edgar von unseren Freunden vom TSV Fulpmes als Streckenabschnittsleiter zugleich die Führung der Telfer TorrichterInnen und der Mannschaft des Pistenservices (Tore warten). Diese Zusammenarbeit mit der gesamten Fulpmer Abordnung hat wieder bestens geklappt, danke liebe Nachbarn!

Zwei Podestplätze gab es für den SVT, hier Reimund Schmidt als Sieger AK3. Foto Sebastian Marko für TVB Stubai

Die Tagesbestzeiten 2026 der insgesamt 293 gestarteten gingen an die ÖSV-Weltcupfahrerin Franziska Gritsch mit gewaltigen 4:19,11 vor den beiden Stubaierinnen Valentina Pfurtscheller, ihres Zeichens ehemaligen Fahrerin im FIS-Skiweltcup, in ebenfalls sehr starken 4:26,44 und Vorjahressiegerin Magdalena Ranalter, die mit 4:39,40 abermals abliefern konnte. Beide fahren für den WSV Neustift. Besonders hervorzuheben: beide waren damit in der - inoffiziellen - Stubaier Wertung (für heimischen Verein antretend) geschlechterübergreifend die Schnellsten. Respekt! Vierte wurde die Zweite vom Vorjahr, Bianca Venier aus Oberperfuss in 4:42,29 vor der Fünften Julia Gross (WSVI Innsbruck, 4:48,75) und der Deutschen Kathrin Heumann (WSV Oberaudorf, 4:56,74) auf Platz sechs.

Die Herrenwertung sicherte sich der Riesenslalom-Vizeweltmeister von 2017, Roland Leitinger (SC St. Martin/Lofer) in beeindruckenden 4:08,11 vor dem Vorjahressieger Thomas Rainer (SC Leogang) in 4:09,07 und dem Vorjahreszweiten Hannes Endstrasser (Kitzbüheler Skiclub), der in 4:11,35 das starke Podest komplettierte. Ganz knapp dahinter auf Rang 4 der ehemalige Weltcupläufer Marco Pfiffner aus Liechtenstein in 4:11,65 gefolgt vom aktiven Weltcup- sowie Olympiastarter Tormis Laine aus Estland (Global Racing) in 4:13,51. Erfreulich aus heimischer Sicht Rang 6 für den noch sehr jungen, in Mieders wohnhaften, aber für den SV Oberperfuss startenden Valentin Pöll in 4:16,32.

Andi Thaler am Daunferner im oberen Streckenabschnitt auf über 3000 Metern. Foto Andreas Schaad für TVB Stubai

Erfreulich auch das Abschneiden unseres SV Telfes in den nicht weniger als 166 Toren.

Wie so oft bei Skirennen stach einer heraus, Reimund Schmidt war der schnellste eines Stubaier Vereins bei den Männern und holte sich sogar den Klassensieg in der AK3 sowie Rang 22 in der Gesamtwertung der Herren. Vierter in dieser Klasse und 38. der Gesamtwertung wurde Helmut Knoflach in 4:56,45. Auch noch in den Top-50 klassieren konnte sich Roman Denifl, der damit endgültig im Skirennsport angekommen ist. Seine Zeit: 5:02,25, und das mit recht hoher Nummer 146. Hervorzuheben ist auch unser junggebliebener Altmeister Peter Schmidt, der sich in 5:11,65 den Klassensieg in der AK V schnappte. Damit gingen zwei von sechs Stubaier Stockerlplätze in den Altersklassen an unseren SV Telfes - die einzigen beiden Siege sei angemerkt. Eine super Leistung auch von unserer einzigen Dame, Maria Dießner lieferte mit ausgezeichneten 5:48,63 und Rang 22 in ihrer Klasse eine tolle erste Teilnahme ab.

Die gesammelten Platzierungen bei den Herren:
22. Reimund Schmidt in 4:43,98
38. Helmut Knoflach in 4:56,45
45. Roman Denifl in 5:02,25
52. Andreas Thaler in 5:07,89
58. Peter Schmidt in 5:11,65
99. Jakob Dießner in 5:35,52
113. Georg Dießner in 5:44,00
147. Alois Thaler in 6:04,13

und Damen:
28. Maria Dießner in 5:48,63

Nach dem SWR darf man sich schon einmal eines genehmigen. Foto Sebastian Marko für TVB Stubai

In diesem Jahr neu war die Teamwertung, in der die besten vier Zeiten von maximal fünf zu nennenden AthletInnen, darunter mindestens eine Dame, einflossen. Hier sicherte sich die Mannschaft von Almenwelt Lofer 1 rund um Gesamtsieger Roland Leitinger den Sieg in einer Zeit von 18:31,04 vor den Oberperfer Renntigern in 18:39,89 und der Stubaier Crew Lange Lattn 2 in 19:33,19. Unsere SV Telfes Mannschaft mit Maria Dießner, Reimund Schmidt, Helmut Knoflach, Andreas Thaler und Peter Schmidt landete unter 20 Teams auf dem tadellosen 6. Rang in 19:59,98. Also ganz entspannt noch unter 20 Minuten :-)

Nach den Prämierungen der flotten Läuferinnen und Läufer hatte dann noch jede Startnummer eine Chance auf sehr sehr hochwertige Preise bei der Tombola - großer Dank den vielen Sponsoren. Vom Kohla Rucksack bis zum Head Ski war alles dabei. Hier war aber, im Gegensatz zum Vorjahr, keinem unseres Vereins das Glück hold.

Der 3. Stubai Wild Ride wird am 10. April 2027 wieder zum World´s toughest Giant Slalom

Nicht so dramatisch, es wird wieder eine Chance geben. Wir freuen uns nämlich jetzt schon auf den 3. Stubai Wild Ride im kommenden Jahr, der Termin wurde mit Samstag, 10. April 2027 fixiert. Die Anmeldung wird in wenigen Tagen geöffnet. Beeilt euch, heuer war schon vorzeitig ausverkauft, kommendes Jahr wohl noch schneller!

Eure SV Telfes Sektion Ski Alpin!


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